2011

"Zeitreise in die 50er Jahre" In: Rheinische Post, v. 28. Jan. 2011

Quelle: Westfälische Nachrichten, 21.01.2011

Quelle: Westfälische Nachrichten, 27.01.2011

Quelle: Landhaus Lutum, 27.01.2011

"Zeitreise in Heinis traurige Kindheit". Quelle: Christopher Irmler. In: Westfälische Nachrichten, 31. Jan. 2011

"Düstere Kindheit im westfälischen Bauerntum". von C. Alsmann. In: Die Glocke, 31.01.2011

"Düster, tragisch und erschreckend". Quelle: Westfälische Nachrichten, 20. Jan. 2011

Video (zur Lesung in Borken-Gemen): Kaffee mal anders. 3:18

borio.tv, 31.01.11

"Reise in die Nachkriegszeit", Quelle: Borkener Zeitung, 31. Jan. 2011.

"Die gute alte Zeit war keine gute" Quelle: Westfälische Nachrichten, 30. Jan. 2011

"Alfa 67. die afrikanisch-münsteranische".  28.02.2011 In: http://alfacultura.com/alfa-de/archives/1574

Quelle: "Eine westfälische Kindheit", Maja Rehbein.

In: Erziehungskunst, 01.03.2011

"Zehn Stockschläge und ein Vaterunser" von Klaus Dierkes. In: Münsterländische Volkszeitung, 19.03.2011

Quelle: B. Fernkorn. In: Die Glocke, 25.03.2011

Quelle: Die Glocke, 14. März 2011

Westfälische Nachrichten, 24.03.2011

Edith Krapl. In: WN 25.03.2011

Ahlener Zeitung, 14.03.2011

Lesung am 31.03.2011 in der Bergedorfer Lesebühne im Café Tolé:

"Mein Himmel brennt". In: Hofheimer Zeitung, 29.03.2011

Quelle: Krifteler Nachrichten, 25. März 2011, S. 12

"Zeitreise in eine traurige Kindheit". Von Axel Engels. In: Emsdettener Volkszeitung, 7. April 2011

"Erschütternde Intensität". Quelle: Emsdettener Volkszeitung, 2. April 2011

"Geschichten und 'een bietken Platt'". Quelle: Westfälische Nachrichten, 28.03.2011

"Twe ut 'n Mönsterland!" Quelle: Kulturprogramm Laer 2010/11

Quelle: De Twe utn Mönsterland. MySlam.net, April 2011

"Zwei Münsterland-Autoren... Wenn dada Plattdeutscht entdeckt." Von Elvira Meisel-Kemper. Quelle: Ruhrnachrichten, 10.04.2011

"Wie in den 50er und 60er Jahren" von Annegret Rose. In: Ibbenbürener Volkszeitung, 11. April 2011

Quelle: Stadt Fürstenwalde, 1. Juni 2011



Für ihre Drehbuch-Adaption des Romans


MEIN HIMMEL BRENNT


erhielten am 13. Oktober 2011:


Heike Prassel und Heinrich von der Haar


die Nominierung für den


Drehbuchförderpreis Münster.Land

"Geschichten für die Provinz"

Der Filmservice Münster.Land hat 2011 zum sechsten Mal den Drehbuchförderpreis Münster.Land „Geschichten für die Provinz“

ausgeschrieben. Die Ausschreibung richtet sich an Drehbuchautorinnen und -autoren aus ganz Europa.


Ausgezeichnet wird ein Projekt, das sich in herausragender Weise mit der Provinz, möglichst Münster und/oder dem Münsterland, beschäftigt. Die Drehbuchpreis

Münster.Land fördert Treat-ments, die ihre Geschichten auf dem Land oder in dessen städtischem Zentrum, der gewachsenen Regionalhauptstadt, entwickeln.

Als Provinz gilt ein ländlich strukturiertes Gebiet mit Dörfern, Kleinstädten und einer Regionalhauptstadt als Zentrum, eine für Europa charakteristische Region.


Eingereicht werden müssen (in sechsfacher Ausfertigung): ein Treatment in deutscher oder englischer Sprache von maximal 15 Seiten, eine ausgearbeitete Dialogszene, eine Kurzbiographie der Autorin/des Autors und eine einseitige Inhaltsangabe des Projektes.

Der Drehbuchförderpreis ist dotiert mit 3.000 €. Dazu kommen auf Wunsch fachliche Begleitung bei der Drehbuchausarbeitung durch eine erfahrene Drehbuchautorin/ einen erfahrenen Drehbuchautoren. Die Urheberrechte verbleiben bei der Autorin bzw. dem Autoren.


Die Jury besteht aus:

    Bettina Brokemper Produzentin Heimatfilm

    Christoph Busch, Autor und Dozent an verschiedenen Hochschulen

    Ellis Driessen, Acquisition Consultant Europe & Middle East Fortissiomo Films und Industry Advisor Binger Filmlab

    Susanna Felgener, Drehbuchförderung Filmstiftung NRW

    Prof. Hans-Erich Viet, Regisseur und Dozent an der ifs Köln


Die bisherigen Preisträger:

    2011: "Tod einer Hexe" - Marianne Wendt/Christian Schiller und "Nienberge-Nord Twenty-Four/Seven" - Alexander Rogge

    2009: "Nordic Walking" - Bennie Roeters

    2007: "Himbeeren mit Senf" - Ruth Olshan und Heike Fink

    2005: "Het achterhoek" - Heinz Winter

    2003: "Leben und Sterben in Dasselen" - Luise Charlotte Brings und "Flügel wachsen nach" - Thomas Wegmann

    2001: "Sieben Tage Leben" - Almut Getto


http://www.muenster.de/stadt/filmservice/foerderpreis.html Stadt Münster: Filmservice Münster.Land - Drehbuchförderpreis

www.muenster.de Der Filmservice Münster.Land schreibt zum sechsten Mal den Drehbuchförderpreis Münster.Land

Geschichten für die Provinz aus. Die Ausschreibung richtet sich an Drehbuchautorinnen und -autoren aus ganz Europa.

Stadt Münster: Filmservice Münster.Land

Drehbuchförderpreis Münster.Land „Geschichten für die Provinz“

Quelle: "Vom miefigen Landleben..." In: Westfälische Nachrichten, 19.10.2011

Quelle: ►Video VOIS 18.10.2011 (www.vois.tv/?vid=3865) | Kinderarbeit in Steinfurt

Quelle: WIR IN IBBENBÜREN, 19.10.11

"Bittere Erinnerungen an die Kindheit." von Brigitte Striehn.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 22.10.11

Interview vom 01. Nov. 2011

für das

Freie Radio Potsdam

montags 19.00 - 02.00 Uhr

Live aus dem 11-Line-Studio.

„frrapò“ auf 90.7 MhZ  und Berlin 88,4 MhZ „on Air“


Für das LITERATUR-KOLLEGIUM BRANDENBURG E.V. spricht Gabriele Thiere mit dem Autor Heinrich von der Haar über seinen Roman MEIN HIMMEL BRENNT

Dein  Roman hat den 1. Preis in einem Romanwettbewerb bekommen. Er wurde mit Mc Courts Asche meiner Mutter und der Herbstmilch von Anna Wimschneider verglichen. Er erinnert auch an den Film „Das weiße Band“. Warum sollte man ihn lesen?


Der Leser kann in MEIN HIMMEL BRENNT die 50er Jahre im Münsterland hautnah miterleben. Wenn eine Sau zu viele Ferkel wirft, verhungern die Schwächsten – das erlebt der Bauernjunge Heini aus eigener Anschauung. Und er begreift: Auch für ihn ist kein Platz in der Welt seines westfälischen Dorfes, zwischen zehn Geschwistern, im Schatten von Adenauer- und Wirtschaftswunderzeit. Der Roman schildert die Nachkriegsjahre aus der hellsichtigen Perspektive dieses Kindes: das Elend der Kleinbauern und Großfamilien, die radikale Flurbereinigung, die bigotte Frömmigkeit, das Schweigen der Nazivergangenheit.

Das Dorf Steinhop ist ein verstörendes Idyll, dessen Geheimnisse im Unterholz liegen, im heiligen Schweigen, in Tabus und Verboten: Synagogenschutt, gefallene Jungfrauen und Unglückliche, die außerhalb der Friedhofsmauern begraben werden.


Du hast bisher etwa 70 Lesungen in Bibliotheken und Buchhandlungen durchgeführt. Wie war die Reaktion der Hörerinnen und Hörer?


Das Thema betrifft die Leute, wenn auch nicht immer positiv, da manche ihre Region schlecht gemacht sehen, aber sie gehen mit. Sie interessieren sich heute für die dunklen Seiten des Wirtschaftswunders, für das, was vor fünfzig Jahren unterging, das kleinbäuerliche, kinderreiche, plattdeutsche. Im Roman lebt das dörfliche Bauernleben sinnlich wieder auf: Der Appelhokversteck, Spökenkieker, die ländliche Arbeit, worauf der Junge stolz ist: Er knüpft einen Rosenkranz aus gesammelten Vogeleiern. Er kann Ferkeln helfen, Kühe hüten, Schweine füttern.

Aber die Hörer sind auch berührt vom Düsteren, dem Kinder weggeben aus kinderreichen Familien, dem Prügeln, nicht zur Realschule zu können, trotz Ackerei geht der kleine Hof unter. Trotz Fleiß und Hingabe erleidet Heini brutale Züchtigungen. Und sein Plattdeutsch und seine Hofpflichten machen ihn zu einem schlechten Schüler, der mit seinen glasklaren Gedanken allein bleibt. „Schwiech still!“ ist der Satz, den er am häufigsten zu hören bekommt – gleich, ob er Vater um Geld für die Kirmes bittet oder nach ehemaligen jüdischen Einwohnern fragt.


Ist es denkbar, den Roman zu einem Drehbuch + einem Film weiterzuentwickeln?


Ja, das Untergehen des Hofes und des Bauerndorfes hat was Dramatisches, wie der Junge zunächst mit dem Vater ums Überleben des Hofes, dann aber nach zu viel Prügel und Missbrauch um sein eigenes Entkommen kämpft und wie er aus Wut durch Zündeln den Hof und alles zerstört, was er seit jeher geliebt aber auch gehasst hat. Ein Drehbuchentwurf für MEIN HIMMEL BRENNT wurde letzte Woche für den NRW Drehbuchförderpreis Münsterland nominiert. Es gibt Aussichten.


Setzt dich der Erfolg  des „Mein Himmel brennt“-Romans  unter Druck für deine weitere Arbeit? An was arbeitest du im Moment?


Nun ja, 70 Lesungen forderten viel Zeit. Aber die Gespräche geben mir auch viel. Es ist berührend, wie die Leute mitgehen. Und ich habe Unterstützung, ich danke dir, liebe Gabi Thiere stellvertretend für das Literaturkollegium Brandenburg.

Im Moment schreib ich am Fortsetzungsroman, der Bauernjunge Heini schafft es zu entkommen und geht mit hochfliegenden Plänen in die Großstadt Westberlin, um dort für Gerechtigkeit zu kämpfen. Dieser Roman soll nächstes Jahr unter dem Titel DER IDEALIST erscheinen.


Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg!

Quelle: Auseinandersetzung mit Prügelerziehung. INTERVIEW Antje Raecke. In: Westfälische Nachrichten, Kreis Warendorf, 05. Nov. 2011