MEIN HIMMEL BRENNT Roman

Heinrich

von der Haar

Schriftsteller

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Neu erschienen:
»KAPUZENJUNGE
Roman
 September 2019

  

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Kindheit in Polen  -

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letzte Änderung 04.10.19

online seit 12.11.2008

Mein Himmel brennt  Roman

Die Geschichte einer Kindheit im Münsterland

530 S. Kulturmaschinen 3., erw. Neuauflage 2013 

kartoniert:  ISBN 978-3-96763-016-9       19,90 €

eBook:          ISBN 978-3-96763-018-3        14,99 €

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1. und 2. Auflage  2010

KaMeRu Verlag Zürich

ISBN 9783-906739-595

457 S. € 26.50

vergriffen

» Amazon

Mein Himmel brennt hat im Roman-Wettbewerb der Romansuche.de den 1. Preis gewonnen. Zehn Juroren haben unter 168 Teilnehmern ausgewählt.

           

»So lange hat's nie gedauert, wir müssen beten«, sagt Vater.

Ich hör Mutter in der Elternkammer hinter der alten Stube stöhnen.»Was ist mit Mama?« Ich drängle an Paula vorbei und drück die Klinke der Stubentür runter.

Paula zieht mich zurück, legt den Zeigefinger auf den Mund und flüstert: »Psst, Mama hev Koppiene. Heini, geh spielen!"« …

Klappentext

Das Münsterland in den Fünfzigerjahren.

  Seit seiner frühesten Kindheit kennt der Bauernjunge Heini nur Arbeit. Von morgens bis abends schuftet er auf dem Hof seines starrköpfigen Vaters. Von ihm immer wieder verprügelt, von seinen Geschwistern unverstanden, von seiner immer schwangeren Mutter nicht wirklich geliebt, ohne richtige Freunde, sucht Heini Trost und Halt im Glauben.

  Zweifel und Selbstzweifel nagen an dem Jungen, der gegen das dörfliche Leben und die Strenge und den Willen seines Vaters aufbegehrt. Doch in seinem Kampf um Unabhängigkeit und Freiheit bleibt Heini allein. Als er auch noch von einem Kirchenvertreter sexuell missbraucht wird, bricht seine Welt zusammen.

   Zweifelnd und verzweifelnd versucht der Junge, seinen Weg – gegen Vater, Familie, Kirche und Dorf – zu gehen. Der Glaube an das Schöne lässt ihn nicht aufgeben: Er lernt das Mädchen Isolde kennen …

    Eine traurige und zugleich wunderbare Hommage an das Leben und an die Hoffnung.

 

MEIN HIMMEL BRENNT ist ein literarisches Zeitdokument von erschütternder und gleichzeitig berührender Intensität um eine Familie im Deutschland der Nachkriegszeit. Selten hat ein Autor so schonungslos die Wirklichkeit gezeichnet und die persönliche Empfindungen beschrieben.

Heinrich von der Haar schildert in einer dichten, packenden, atemlosen Sprache voller Poesie das Leben des Jungen Heini. Mal düster und erschreckend, mal tragisch, mal komisch. Ein belletristisches Feuerwerk.

 

  "Selten hat mich ein Roman so stark eine Zeitepoche nacherleben lassen. Heinis Suche nach Halt im Glauben. Sein Vater, ein humorloser Dickschädel, der stark ist, aber tragisch an der Flurbereinigung scheitert. Der Roman zeigt das karge Bäuerliche, die brutale häusliche Strenge vor dem Hintergrund des untergehenden Bauerndorfes, den Überlebenskampf in Armut und Kinderreichtum. Ein Sittenbild der Fünfzigerjahre."    Petra Nouns, Vorsitzende der Gesellschaft für Neue Literatur

 

"Es hat mich sehr berührt, wie ein Junge, der zu Hause misshandelt wird, Halt in der Kirche und im Gebet sucht, dort aber nur Leere vorfindet und noch missbraucht wird, aber sein Glück bei einem Mädchen findet."    Krista Köpp-Blodau, Pfarrerin

 

   "Der Vater-Sohn-Konflikt des Bauernjungen wird sehr authentisch erzählt. Ein münsterländischer Dostojewski!" Astrid Hoffmann, Kulturjournalistin

         

  "Heinrich, den alle nur Heini nennen, wächst in den Sechzigerjahren mit zehn Geschwistern auf, einem groben Vater und einer stets schwangeren Mutter auf einem Bauernhof im Münsterland auf. Das Leben ist alles andere als einfach, doch Heini bewahrt sich den Blick für das Schöne, die Hoffnung auf das Leben und die Kraft, sich für seine Ziele einzusetzen. Gewitzt und mutig, stellt sich Heini allen Widerständen und zieht dabei nicht selten den Kürzeren.

   Es ist ein wunderbares, warmherziges Erlebnis, Heini bei seinem Kampf um Freiheit und Eigenständigkeit zu begleiten.  Dem Autor Heinrich von der Haar ist es mit einer ungeheuren Liebe zum Detail gelungen, seine Leser in eine bedrängende und zugleich beflügelnde Welt zu ziehen. Eine großartige Lektüre." Heike Prassel, Literaturschaffende

Lesung und Gespräch mit Heinrich von der Haar/ Buchhandlung VOLK mit 90 Gästen, 29.09.2010

Lesung  11.05.10 Forum Berlin-Eichkamp. Viele der 130 Gäste beteiligten sich am Gespräch.  Heerstraße  Foto: ©R.Hartung

Heinrich von der Haar bei der Lesung am 14.05.10 mit 75 Gästen im Buchhändlerkeller: