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letzte Änderung 22.2.19

online seit 12.11.2008

Lesung aus Mein Himmel brennt                 Quelle: HerbertBeesten/myslam.net

Twe ut`n Mönsterland!

Geschichten von damals, heute und morgen


In Hochdeutsch - un een biëtken Platt.


Hört sich nach einem gemütlich-betulichen Heimatabend an? Nein, wer „de Twe“, die zwei gebürtigen Münsterländer kennt, weiß, dass es hier „neue Traditionen“ zur Sprache kommen.


„Die Zwei“ oder „De Twe“ sind:


Herbert Beesten

Schreibt, liest und spricht seit mehr als 5 Jahren eigene und Lieblingstexte. Als Ingenieur experimentiert er mit neuen literarischen Formaten wie konstruktivem Autobahn-Stakato-Dadaismus, Poetry-Slam, Poetry Public-Scream, ohne seine plattdeutschen Gene zu verleugnen, die collagenhaft  immer wider zueinander finden. Herbert hat bisher in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften seine Texte veröffentlichet, sowie Lesungen und Performances alleine und mit Poetry-KollegInnen veranstaltet und eine DVD mit „Spoken Words“ herausgebracht. Rastlos, unruhig und mit kochendem Blut ist er in der Kulturszene zwischen Berlin und Münster aktiv und war weiterhin als Mitglied der Magdeburger Literaturgruppe „Die KiloGraphen“ mehrmals auf Deutschlandtour.


 

Heinrich von der Haar

Im Grunde „Doktor“ von der Haar - soviel Zeit muss sein – hat in seinem preisgekrönten Spät-Erstlingsroman „Mein Himmel brennt“ haargenau die münsterländische Atmosphäre der 50er und 60er Jahre eingefangen und seziert. Der Blick zurück, aus eigenen, schmerzlichen  Erleben, trotzdem ohne blendenden Zorn, nicht als Abrechnung, sondern als Hinführung zum Verstehen, was da damals war, was ihn geprägt hat in dieser Enge, in dieser eigenen Welt der Kötter, der bäuerlichen Hierarchie, durchtränkt mit drückend-düsteren Katholizismus. Ausgehend und angefrischt mit dem Erkennen, der klärenden Distanz von zig Jahren, nicht mit überheblichen Blick aus der Großstadt Berlin, wo Heinrich von der Haar seit vielen Jahren lebt, begibt er sich zurück in die münsterländische Provinz.


 

Diese Zwei, oder auch  „de Twe“

Herbert Beesten und Heinrich von der Haar - deren Wege sich weit ab vom Münsterland kreuzten –  haben eine Mischung von Texten ausgewählt,  welche die heimatlichen, ambivalenten Gefühle zu einem Wörter-, Sätze-, Stimmungs- und Heimatbild zusammensetzen, die den Zuhörern ahnen lassen, dass Auseinandersetzung mit den Wurzeln, welche tief verwachsen in der Vergangenheit die Ursprünge schöpferischer Energien freisetzen, die im „Hier und Jetzt“, auf den Lesungen der Beiden, von „de Twe“ , unvermittelt aufbrechen können. Heimatgefühl ist etwas Zweischneidiges, da ist immer die Nestflucht, aber irgendwie auch das Heimweh – wenn auch nur gedanklich“, ...  heißt es irgendwo ....


 

Informationen:

Dr. Heinrich von der Haar www.HeinrichvonderHaar.de

Herbert Beesten (ehemals auch „von Beesten“) www.HerbertBeesten.de